Speicher im Turm: die netzdienliche Windkraftanlage
Die letzten Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für Windenergie waren massiv überzeichnet. Dadurch sanken die Zuschlagswerte stark, was im selben Maße den Wirtschaftlichkeitsdruck auf die geplanten Projekte in die Höhe trieb. Eine Auswirkung, die aufgrund der Windbedingungen vor allem Windenergieanlagen (WEA) in den südlichen Ländern betrifft.
Mit der Kombination von Erzeugung und Speicherung innerhalb der WEA – nämlich im Sockelraum des FUCHS.Hybridturms – begegnen wir diesem Bedarf. Wir schaffen Synergien und entlasten zudem die Netzinfrastruktur. Auf der Fachmesse WindEnergy im September präsentiert FUCHS das Konzept für die „netzdienliche Windkraftanlage“.
Kombination von Kompetenzfeldern
„Wir kombinieren hier klare Kompetenzfelder: Turm- und Werkstoff-Know-how mit elektrotechnischer Expertise. Das Ergebnis ist ein kombiniertes System aus Turm, Fertigteilen und Batterie“, erläutert Jürgen Joos, Geschäftsführer bei FUCHS Europoles Wind. Ein Kurzzeitspeicher, der das Fundament und die Installationsmöglichkeiten des Turms nützt, mindert nicht nur ein Stück weit die Volatilität der Erzeugung mit all ihren Auswirkungen auf das Netz – er ermöglicht dem Betreiber vor allem, die gewonnene Energie dann einzuspeisen, wenn der Börsenpreis dies besonders lukrativ macht. Die Folge: Die Wirtschaftlichkeit der WEA steigt. Dazu kommen Vorteile im Flächenverbrauch, baulich (z.B. Fundament), in der Infrastruktur, elektrotechnisch und viele weitere Synergien.
Erzeugung und Speicher sinnvoll vereint
Jürgen Joos: „Uns erreichen sehr viele Anfragen rund um das Thema Batteriespeicher. Weil Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit zwei eminent wichtige FUCHS-Prinzipien darstellen, haben wir uns gefragt, wie wir Erzeugung und Speicher sinnvoll zusammenbringen können. Das Ergebnis sind unsere wirtschaftlichen, netzdienlichen Windkraftanlagen.“ Mehr dazu bei der WindEnergy vom 22. bis 25. September in Hamburg!
Ihr Kontakt.
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