Schnel­ler aus­ge­baut, sicher im Netz

Der Aus­bau der Strom­net­ze läuft auf Hoch­tou­ren – und mit ihm der Bedarf an neu­en Umspann­wer­ken. Sie bil­den das Rück­grat der Ener­gie­wen­de: Sie wan­deln Span­nungs­ebe­nen, kop­peln erneu­er­ba­re Erzeu­gung ins Netz ein und sor­gen dafür, dass Ener­gie dort­hin gelangt, wo sie gebraucht wird. Für Her­stel­ler und Netz­be­trei­ber stellt sich dabei immer häu­fi­ger die glei­che Fra­ge: Wie las­sen sich die­se Anla­gen schnell, wirt­schaft­lich und mit hoher Qua­li­tät rea­li­sie­ren? Ein Ansatz, der sich zuneh­mend bewährt, ist die indus­tri­el­le Vor­fer­ti­gung von Betriebs­ge­bäu­den – etwa in Form von Raum­zel­len. Die FUCHS Fer­tig­teil­wer­ke set­zen hier auf enge Koope­ra­tio­nen mit Her­stel­lern von Umspann­wer­ken, wie bei­spiels­wei­se mit OMEXOM am Stand­ort Dorsten.

Vor­ge­fer­tigt, aus­ge­baut, einsatzbereit

Die Idee ist so ein­fach wie wir­kungs­voll: Statt Gebäu­de­hül­len klas­sisch auf der Bau­stel­le zu errich­ten, ent­ste­hen sie im Werk als prä­zi­se gefer­tig­te Raum­zel­len. Die­se die­nen als Basis für Schalt­an­la­gen oder Tra­fo­sta­tio­nen und wer­den bereits vor Ort schritt­wei­se aus­ge­baut. Das Ergeb­nis: ein hoher Vor­fer­ti­gungs­grad, kla­re Abläu­fe und ein deut­lich redu­zier­ter Auf­wand auf der Bau­stel­le. In der Zusam­men­ar­beit über­neh­men die FUCHS Fer­tig­teil­wer­ke die Her­stel­lung der Beton­raum­zel­len, wäh­rend Part­ner wie OMEXOM den elek­tro­tech­ni­schen Aus­bau inte­grie­ren. So ent­steht ein Gebäu­de, das bei Lie­fe­rung bereits weit­ge­hend kom­plet­tiert ist.

Plan­bar, ska­lier­bar, wirtschaftlich

Ein zen­tra­ler Vor­teil die­ser Zusam­men­ar­beit liegt in der Stan­dar­di­sie­rung. Die Gebäu­de fol­gen abge­stimm­ten Sys­tem­lö­sun­gen, für die Zeich­nun­gen und sta­ti­sche Nach­wei­se bereits vor­lie­gen. Das ver­kürzt Geneh­mi­gungs­pro­zes­se erheb­lich und ermög­licht eine schnel­le Pro­jekt­um­set­zung. Zugleich blei­ben die Lösun­gen fle­xi­bel genug, um auf spe­zi­fi­sche Anfor­de­run­gen von Ver­teil­netz­be­trei­bern zuge­schnit­ten zu werden.

Struk­tu­riert bis zur Auslieferung

Die Fer­ti­gung folgt einem klar abge­stimm­ten Ablauf, der alle Schrit­te von der Roh­pro­duk­ti­on bis zum fer­ti­gen Gebäu­de inte­griert. Von der ers­ten Scha­lung bis zum Abtrans­port ver­ge­hen in der Regel rund 14 bis 16 Wochen. Die eigent­li­che Her­stel­lung der Beton­bau­tei­le im Werk dau­ert etwa zwei Wochen, gefolgt vom Zusam­men­bau der Raum­zel­len. Anschlie­ßend erfol­gen der Ein­bau von Türen, Lüf­tungs­kom­po­nen­ten und Zwi­schen­bö­den sowie der elek­tro­tech­ni­sche Aus­bau. Den Abschluss bil­den Wär­me­dämm­putz und Finish. So ent­steht ein in sich geschlos­se­nes Sys­tem, das bei Aus­lie­fe­rung bereits einen hohen Fer­tig­stel­lungs­grad erreicht.

Netz­aus­bau braucht siche­re Prozesse

Gera­de im Kon­text der Ener­gie­wen­de zeigt sich: Geschwin­dig­keit allein reicht nicht aus. Es braucht zusätz­lich repro­du­zier­ba­re Qua­li­tät, siche­re Pro­zes­se und ska­lier­ba­re Lösun­gen. Raum­zel­len aus Fer­tig­teil­wer­ken tra­gen dazu bei, genau die­se Anfor­de­run­gen zu erfül­len. Ein wei­te­rer Aspekt ist die regio­na­le Ver­füg­bar­keit. Die FUCHS Fer­tig­teil­wer­ke sind stra­te­gisch über ganz Deutsch­land ver­teilt. Das ver­kürzt Trans­port­we­ge, erhöht die Lie­fer­si­cher­heit und ermög­licht eine zuver­läs­si­ge Umset­zung auch bei meh­re­ren par­al­le­len Projekten.

Koope­ra­ti­on als Erfolgsmodell

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Fer­tig­teil­werk und Anla­gen­bau­er zeigt, wie sich Kom­pe­ten­zen sinn­voll bün­deln las­sen: indus­tri­el­le Fer­ti­gung auf der einen Sei­te, elek­tro­tech­ni­scher Aus­bau auf der ande­ren. Für Netz­be­trei­ber und EPCs ent­steht dar­aus ein durch­gän­gi­ger, effi­zi­en­ter Pro­zess. Für Her­stel­ler von Umspann­wer­ken eröff­net die­ses Modell neue Mög­lich­kei­ten – vor allem dann, wenn Pro­jek­te schnell umge­setzt wer­den müs­sen und gleich­zei­tig hohe Anfor­de­run­gen an Qua­li­tät und Wirt­schaft­lich­keit bestehen. Oder anders gesagt: Ein Ansatz, der den Netz­aus­bau nicht nur beschleu­nigt, son­dern auch plan­ba­rer macht.

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